Logo.jpg
Leitbild

Wie wir arbeiten wollen
  • Wir betreuen und beraten Menschen und ihre Bezugspersonen, die in ihrem gewohnten Umfeld leben und mit psychischen und physischen Herausforderungen konfrontiert sind. Wir sind an die berufliche Schweigepflicht gebunden (Art. 321 ZGB) und geben ohne schriftliche Erlaubnis der Klientin keine Informationen an Dritte weiter.
  • Schwerpunkte setzen wir in der Gesundheitsförderung, der Entwicklung von Ressourcen und der «Hilfe zur Selbsthilfe». Unsere Haltung orientiert sich am Konzept des Empowerment- und Recovery-Gedankens:
  • Wir verstehen Recovery als eine Haltung der laufenden Auseinandersetzung mit sich und den eigenen Lebensfragen – mit dem Ziel, wieder Vertrauen zu gewinnen und lebensbejahend unterwegs zu sein.
  • Das zeigt sich in unserer Arbeit dadurch, dass wir uns mit unseren Klienten auf einen Weg begeben, auf dem wieder Hoffnung, Verbundenheit und Neuorientierung möglich wird. Wir stellen Fragen, halten mit aus, sind verlässlich, fühlen mit, lassen Zweifel und Unsicherheit zu und vertrauen, dass ein selbstbestimmtes Leben zu jedem Zeitpunkt möglich ist.
  • Wir begegnen  unseren KlientInnen mit Empathie, Wertschätzung und Respekt – Respekt auch dafür, eine schwierige Situation oft schon lange ausgehalten zu haben.
  • Unsere Arbeit ist auf den Bedarf und die Möglichkeiten der Betroffenen ausgerichtet und bezieht die Anliegen und Aspekte des sozialen Umfeldes als wichtigen Bestandteil mit ein.
  • Wir übernehmen die Verantwortung für eine wirksame, wirtschaftliche und zweckmässige Pflege und arbeiten ressourcen-, lösungs- und zielorientiert.
  • Die Zusammenarbeit und Koordination mit anderen involvierten Personen und Diensten ist uns ein zentrales Anliegen.

Was wir dafür tun
  • Alle GEPS-PartnerInnen bringen aus ihrer Berufserfahrung in der stationären Psychiatrie ein grosses Wissen in Bezug auf psychiatrische Herausforderungen mit, das wir im Rahmen von internen und externen Weiterbildungen kontinuierlich ausbauen.
  • Wir tauschen uns im Team im Rahmen von 14-täglich stattfindenden Fallbesprechungen über anspruchsvolle Pflegesituationen aus und nehmen an Einzel- oder Gruppensupervisionen teil.
  • Wir engagieren uns berufspolitisch für die Pflege und streben eine enge Vernetzung mit anderen KollegInnen im Berufsfeld an. Eine Mitgliedschaft in den Verbänden, welche sich für unsere Anliegen einsetzen (SBK, VAPP und Curacasa) ist für uns eine Selbstverständlichkeit.
  • Wir sind bereit, auch nach vielen Jahren Berufserfahrung neue Wege zu gehen und bei Bedarf «alte Zöpfe auch abzuschneiden».
  • Wir setzen uns für eine Recovery-orientierte Psychiatrie ein, die eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe anstrebt.
  • Wir sind uns bewusst, dass unsere Arbeit auch Auswirkungen auf unsere eigene psychische Gesundheit hat - positive und negative - und orientieren uns auch am Gedanken der Selbstfürsorge, wenn es um uns selber geht.